Ein bisschen kopfüber, ganz viel du.

Mein Weg verlief nicht geradeaus: Nach meiner Fachhochschulreife in Gestaltung war ich viele Jahre in der kreativen Welt zuhause, habe mich nebenbei als Fotografin selbstständig gemacht und mich irgendwann in die Welt der Unternehmenskommunikation gestürzt. Diese Schlangenlinien haben mich gelehrt, mit Veränderungen umzugehen und immer wieder Neues auszuprobieren.
Gleichzeitig kenne ich auch die Höhen und Tiefen, das Hinfallen und Wiederaufstehen. Für mich steckt darin die wichtigste Fähigkeit überhaupt: Resilienz. Sie entsteht nicht erst in einer Krise, sondern schon vorher – indem wir lernen, auf unsere Ressourcen zu vertrauen, uns zu stabilisieren und Kraftquellen bewusst zu nutzen. Nicht umsonst ist Resilienz eines meiner Kernthemen im Coaching.
Durch meinen, mittlerweile 9-jährigen, Sohn hat sich mein Blick auf viele Themen noch einmal verändert und vertieft. Besonders im Bereich der Emotionsregulation, Reizüberflutung und der Stärkung der Selbstwirksamkeit – auch im Kontext von Neurodivergenz – bin ich Themen auf eine Weise begegnet, die sich nicht nur verstehen, sondern vor allem erleben lässt. Vieles davon kenne ich aus nächster Nähe: die Intensität, die Dynamiken im Alltag und die Frage, wie man dabei gut für sich selbst sorgt. Erfahrungen, die mich bis heute begleiten und meinen Blick auf Menschen und ihre ganz individuellen Wege spürbar geprägt haben.
Wenn ich nicht gerade im Wald coache, findest du mich trotzdem oft genau dort: Mein Ort zum Runterkommen, Durchatmen und Natur bestaunen.
Meine Hündin Fae sorgt in meinem Leben für Tempo (und ein bisschen Chaos ;-)), während mein Pferd Rusty meistens das Gegenstück ist: ruhig, gelassen, mit einem eigenen Kopf, der in Coachings oder bei Walk & Talks manchmal eine wertvolle Ergänzung sein kann.
Was gehört noch zu mir? Natürlich mein Mann und unser Sohn, mit denen ich am liebsten auf Reisen gehe. Roadtrips sind unser Ding und der raue Norden mit Irland, Schottland oder Norwegen zieht uns immer wieder an. Vielleicht, weil es dort so wild, echt und voller kleiner Abenteuer ist – genau wie das Leben.
Mir ist wichtig, fachlich nicht stehen zu bleiben. Neben Fortbildungen und regelmäßigen Peergroup-Treffen mit anderen Coaches gehören deshalb auch Fachbücher und aktuelle Erkenntnisse zu meinem Alltag. Besonders Themen wie Neurodivergenz, ADHS, Hochbegabung, kognitive Psychologie, Resilienz und die Arbeit in der Natur faszinieren mich immer wieder und begleiten mich weit über einzelne Ausbildungen hinaus.